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Ziegler

DIE ESSENZ DER FRÜCHTE

 

Brennmeister Jürgen Marré

DIE NATUR IST DER LIEFERANT
BESTÄNDIGKEIT BEI DER OBSTWAHL

Wir arbeiten mit Vertragsobstbauern, garantieren die Abnahme ihrer Produkte und kontrollieren deren Anbau. Wir verwenden nur vollreifes, unbeschädigtes Obst von den besten Lagen und Anbaugebieten Europas. Wildfrüchte wie z. B. Wildkirschen, wilde Weichseln, wilde Mirabellen, wilde Quitten, Zibarten (eine wilde Pflaume), Schlehen und Holunder erhalten wir von unseren fränkischen Zapfenpflückern. Nach dem Eintreffen wird das Obst auf Reifegrad und Zustand (Druckstellen, Fäulnis) untersucht und nach dem Waschen von Hand sortiert. Eine Maschine entfernt Blattwerk, Stiele und Äste, danach wird - ebenfalls maschinell - entsteint und entkernt. Die Maische vergärt nun in speziell für uns entwickelten Rührwerktanks bei konstant 18°C, um die Primäraromen zu erhalten. Die computergesteuerten Tanks kühlen oder heizen die Maische, je nach Bedarf.

 

DIE NASE ENTSCHEIDET

 

Die Edelobstbrennerei Ziegler brennt nach dem Doppelbrennverfahren: Roh- und Feinbrand. Die Maische wird in den Dampfkesseln mit Rührwerk schonend erhitzt. Aus dem Brenngut gewinnt man den Rohbrand. Nach dem zweiten Brennvorgang erhält man den Feinbrand. Von diesem wiederum behalten wir nur das Herzstück, den Ziegler Edelbrand. Die Trennung des Herzstücks erfolgt, wie seit Jahrhunderten, sensorisch. Die Nase entscheidet.

 

DAS GEHEIMNIS LIEGT IN DER ZEIT

 

Alle Brände müssen nach der Destillation lagern, um zu reifen. Beeren- und Kernobst mindestens drei Jahre, Steinobst mindestens fünf Jahre. Die klassischen Produkte lagern in Edelstahltanks, unsere Beerenbrände und die Raritäten in Glasballons im Felsenkeller. Die braunen Brände in Eichen- und Kastanienfässern. Die Destillate werden während der Lagerung ständig kontrolliert. Vor dem Abfüllen werden sie mit Quellwasser aus dem eigenen Brunnen auf Trinkstärke reduziert. Danach ruhen sie nochmals, um sich harmonisch zu verbinden.